Role am SaxophonNatürlich hätte ich gerne www.roland.ch oder www.roland.com für meine Website reserviert, aber da gab es schon die Knäckebrote, elektrischen Pianos und andere, die meinen Namen klauen: https://de.wikipedia.org/wiki/Roland

Ein ziemlich grosser Teil von mir hat sich vor fast 40 Jahren dem Saxophon verschrieben. Das war absehbar nach vielen Jahren Klarinettenspiel. In welcher coolen Musik Ende der 70er Jahre hätte ich denn Klarinette spielen können? Etwa Jethro Tull mit Klari-Sound anstelle der Querflöte? Nö, oder?

Einige Lehrer versuchten mir das Saxophonspielen (Tenor) mittels Solo-Transkriptionen von Charlie Parker und Licks über II, V, I Schemen usw. beizubringen; Unter anderen geduldigen Sax-Lehrern der beeindruckende Altist Beat Wenger (Jasata, Soultrain). Aber ich spielte lieber über modale Funk-Grooves und Blues Schemen. Der Standard-Jazz ist einfach irgendwie anstrengend und andere spielten es früher sowieso besser als ich es jemals werde tun können….

Miles Davis, Eddie Harris u.a. spielten geile Musik und dies effizient mit meist relativ wenigen Tönen. Ich gebe zu, manchmal – wenn grad niemand zuhört – spiele ich in verlangsamtem Tempo zu der J.A. Play-along Version über “Giant Steps”. Danach spiele aber jeweils im Minimum wieder eine Viertelstunde nur lange Töne, um bei der nächsten Band-Session nicht in Versuchung zu geraten, zu viele Töne auf einmal zu blasen :-)

Ich bin zwar am Tor zum Emmental aufgewachsen, lebe und arbeite nun aber schon so lange in Bern, dass ich mich als Berner fühle. Es würde mir extrem fehlen, mich zu Fuss oder mit dem Velo durch die Berner Altstadt bewegen zu können oder den schnellen Blick am Morgen von der Kornhausbrücke auf unsere unglaublich schönen Berge zu geniessen. Wo ist das Baden auf der Welt noch schöner als in der Aare rund um Bern?